Christian Berkel

liest

Ada

© Gerald von Foris

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In seinem neuen Roman erzählt Christian Berkel die Geschichte von Ada: Mit ihrer jüdischen Mutter aus Nachkriegsdeutschland nach Argentinien geflohen, vaterlos aufgewachsen in einem katholischen Land, kehrt sie 1955 mit ihrer Mutter Sala nach Berlin zurück. In eine ihr fremde Heimat, deren Sprache sie nicht spricht. Dort trifft sie auf den lange ersehnten Vater Otto, doch das Familienglück bleibt aus. In einer noch immer sehr autoritär geprägten Gesellschaft wächst Adas Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die Studentenbewegungen der sechziger Jahre werden ihre Rettung. In Paris lernt sie bei ihrer Tante Lola die Mode- und Kunstwelt kennen. Am Ende steht Woodstock, das für Ada ein dreitägiges mystisches Erlebnis wird, das sie verändert.

Vor dem Hintergrund großer historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen und beweist sich einmal mehr als großer Erzähler.

Christian Berkel bleibt mit seinem unverwechselbaren Auftreten und seinem charakteristischen Aussehen jedem Zuschauer sofort in Erinnerung, sei es in zahlreichen Kinorollen oder seit Oktober 2006 als "Der Kriminalist" in der gleichnamigen ZDF-Reihe. International bekannt wurde Christian Berkel durch "Operation Walküre" mit Tom Cruise oder "Inglourious Bastards" von Quentin Tarantino. Für seine Wandlungsfähigkeit und beeindruckende Darstellungen wurde er u. a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: "Goldene Kamera", Goldener Gong, Bambi-Publikumspreis, Deutscher Filmpreis. Zusammen mit der Schauspielerin Andrea Sawatzki und den zwei gemeinsamen Söhnen lebt er in Berlin. Sein Debütroman „Der Apfelbaum“ erschien 2018 und wurde gleich ein Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt