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Knut Elstermann und Axel Prahl

„Was man liebt, braucht Zeit“

© Tine Acke
© Tine Acke

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Schlosspark Theater

„Was man liebt, braucht Zeit“
Zwischen Meer, Musik und Mordkommission

Sonntagabend 20:15 Uhr: Deutschland versammelt sich vor dem Fernseher. Und wenn man Glück hat, spielt der Tatort in Münster, denn dann kann man einen der ungekünstelsten Schauspieler Deutschlands erleben. In seiner Rolle als Kriminalkommissar Frank Thiel sorgt Axel Prahl für die höchsten Einschaltqouten aller zeitgenössischen deutschen Fernsehserien, doch dass er nicht nur beim Publikum beleibt ist, sondern auch bei den diversen Kolleg*innen und in seinem privaten Umfeld beweist sein Buch, das sich aus Texten von Haupttautor Knut Elstermann, Ehefrau Silja, Mutter Rita, Schauspielkollegin Katharina Thalbach, Regisseur Andreas Dresen und Axel Prahl höchstpersönlich zusammenfügt.

Axel Prahl und sein alter Freund und Weggefährte Knut Elstermann blicken gemeinsam mit der Moderatorin Andrea Jung auf Prahls Herkunft, Kindheit und Jugend und seine ersten Erfahrungen am Theater. Dabei gewährt der beliebte Schauspieler, Musiker und Entertainer Axel Prahl mit zahlreichen persönlichen Anekdoten Einblicke in sein Leben. Ergänzt werden die Gespräche durch Lesungen einzelner Textpassagen aus ihrem gemeinsamen Buch „Was man liebt, braucht Zeit“ sowie visuell um eine einmalige Auswahl teils unveröffentlichter Fotografien.

Knut Elstermann, geb. 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Inzwischen ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Features für Fernsehen und Hörfunk sowie zahlreiche Bücher, u.a. Dagmar Manzel - Menschenskind. Eine Autobiographie in Gesprächen sowie im Gespräch. Knut Elstermann befragt ostdeutsche Filmstars. Er lebt in Berlin.

Axel Prahl wurde 1960 in Eutin geboren und studierte nach seiner Schulzeit im holsteinischen Neustadt zunächst Mathematik und Musik an der Pädagogischen Hochschule in Kiel. Bereits nach wenigen Semestern wechselte er jedoch auf die dortige Schauspielschule. Es folgten Engagements am Theater in Kiel, dann am Tourneetheater und an weiteren, wechselnden Bühnen mit stets wachsendem Erfolg. Anfang der Neunziger Jahre zog Prahl nach Berlin, wo die Bühne des GRIPS-Theaters seine zweite Heimat wurde. Dort sah ihn auch Filmregisseur Andreas Dresen, mit dem er seit „Nachtgestalten“ (1998) zusammenarbeitet. Das gemeinsame Wirken von Prahl und Dresen setzte sich in den vielfach ausgezeichneten Filmen „Die Polizistin“, „Halbe Treppe“, „Willenbrock“, Timm Thaler u.v.m. über Jahrzehnte hin fort. Viele weitere namhafte Regisseure und Regisseurinnen begleiteten sein filmisches Leben.
Seit 2002 ist Axel Prahl als Hauptkommissar Frank Thiel im Münsteraner Tatort zu sehen. Er gilt als einer der profiliertesten Schauspieler seiner Generation und erhielt als solcher sowohl im Kino als auch im TV zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den silbernen Bären, den Grimme-Preis, die Goldene Kamera, den Bambi sowie den bayrischen Filmpreis. Ende 2011 veröffentlichte Axel Prahl mit seiner Band Das Inselorchester sein Debütalbum. Einige weitere sind dazu gekommen, immer mit eigenen Liedtexten.