Rainer Moritz und Cindy Berger

Immer wieder sonntags ...

Eine Schlagerreise von Rudi Schuricke bis Helene Fischer

© Anne Huneck
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Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, hat neben der Poesie eine weitere große Leidenschaft: Er liebt Schlager.

Ungewöhnlich, dass ein Intellektueller seine Leidenschaft für den deutschen Schlager, die im Alter von acht Jahren mit einer Bill-Ramsey-Imitation in einer Bäckerei und der Langspielplatte "Die große Polydor-Schlagerauslese" von 1966, entdeckt.
Es war der „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strand-Bikini«, »Wenn bei Capri die rote Sonne …«, »Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht …« – wer hat das noch nicht lauthals mitgesungen (ob alkoholisiert oder nicht, sei dahingestellt)? Erinnern Sie sich nicht auch gleich an ganz bestimmte Situationen, Menschen, Zeiten? Prof. Rainer Moritz nimmt seine Zuschauer mit auf eine ungewöhnliche Schlagerreise. Er erzählt, wann der Schlager »erfunden« wurde, welche Themen er jeweils verarbeitete und was diese – Liebe, Heimat, Bruttosozialprodukt – über uns, die Fans und Hörer, aussagen. Und er führt den Beweis, dass unsere Nationalelf nicht nur trainieren, sondern auch Schlager singen sollte (vielleicht mit Helene Fischer?) - und dies auch anhand einiger Schlagerbeispiele.

Unterstützung erhält er von Cindy Berger. Ihre große Karriere begann 1969 als weiblicher Part in dem Duo CINDY & BERT. In den siebziger und achtziger Jahren folgten Hit auf Hit, die mittlerweile zu Evergreens geworden sind, wie z.B. „Immer wieder sonntags“, „Spaniens Gitarren“, „Wenn die Rosen erblühen in Malaga“ und „Aber am Abend da spielt der Zigeuner“. Mit Millionen verkaufter Tonträger und unzähligen TV- und Live-Auftritten avancierten sie zum erfolgreichsten Deutschen Gesangs - Duo, das mit Auszeichnungen förmlich überschüttet wurde – Goldene Schallplatten, 5 „Goldene Europa´s“, der Löwe von Radio Luxemburg usw. Sie blieben das beliebteste Duo, obwohl sie sich 1987 trennten und es nach der Scheidung weder neue Platten noch gemeinsame Auftritte gab.

Cindy entschloss sich, als Solistin ins Rennen zu gehen. Sie hat alles, was man braucht, um alle Trends zu überstehen: Große Stimme, Persönlichkeit, aussagekräftige Songs; sie ist rundum eine „starke Frau“. Bei der Grand-Prix-Vorentscheidung 1988 erreichte sie mit ihrem Titel „Und leben will ich auch“ einen hervorragenden 2. Platz.

In der TV-Sendung „Die Deutsche Schlagerparade“ sang sie sich auf den 1. Platz und Dieter-Thomas Heck verlieh ihr die „Goldene Stimmgabel“.
Ein Plattenduett mit ROGER WHITTAKER stürmte die Rundfunkhitparaden und die ARD widmete ihr 1993 in der Sendereihe „Frauengeschichten“ ein 30minütiges Porträt.

1995 brachte Dieter-Thomas Heck das Duo CINDY & BERT bei der Super-Hitparade im ZDF wieder gemeinsam auf die Bühne. Das Publikum empfing sie begeistert, die Medien rissen sich um sie und so gab es ein traumhaftes Comeback und die beiden wurden zu Kultfiguren. Seit Berts Tod im Jahr 2012 steht Cindy als Solistin auf der Bühne und hat seitdem 4 Solo-Alben veröffentlicht.

In dem Programm „Immer wieder sonntags“ wird Cindy Berger eigene und Hits von anderen Interpreten live singen.